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Versicherungsmakler stellt sein Berufsbild in der Schule vor

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Versicherungsmakler stellt sein Berufsbild in der Schule vor
Am 30. Oktober besuchte Herr Meyer von der R+V Versicherung die 10a21 an der KGS Sittensen. Es ging um das Thema Versicherungen, welches die Schüler im Unterricht schon behandelt haben. Dazu haben die Schüler und Schülerinnen ihm begeistert viele Fragen gestellt und fleißig mitgeschrieben. Er hat ihnen alle Fragen beantwortet und viel über sich und seinen Beruf erzählt. Dabei haben die Schüler erfahren das Herr Meyer als Realschüler seinen Abschluss gemacht hat und eigentlich Förster werden wollte. Da das nicht geklappt hat, machte er eine Ausbildung zum Gärtner, bis er mit 22 eine Krise im Leben hatte und was Neues machen wollte. Obwohl er eigentlich nie in dem Betrieb von seinem Vater arbeiten wollte, den es seit 1965 gibt, hat er dann da eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann gemacht. Heute arbeitet er mit seiner Frau und einem weiteren Mitarbeiter in dem Betrieb, den er seit 1996 übernommen hat. Bis heute hat er viele Schulungen gemacht, durch die er den Betrieb erfolgreich führt. Ihm macht sein Job sehr viel Spaß, besonders das Lösen von Problemen, die Gespräche mit den Kunden und das Hinterfragen von Dingen. Da es in dem Betrieb nur 3 Mitarbeiter gibt, übernimmt Herr Meyer auch alle Aufgaben wie z.B. Planen, Organisieren, Kunden beraten und die Geschäftsführung mit seiner Frau zusammen. Der Betrieb bietet fast alle Versicherungen an und sie arbeiten sehr ordentlich, sind ehrlich und arbeiten regional, weswegen man bei ihnen Versicherungen abschließen sollte. Wenn man keine Erfahrung hat sollte, man keine Versicherungen im Internet abschließen, sondern das persönliche Gespräch suchen. Der Betrieb bildet zwar nicht aus, da es keinen dazu ausgebildeten Mitarbeiter gibt, aber Herr Meyer würde sich sehr über einen ausgelernten neuen Mitarbeiter freuen. Herr Meyer war noch nie in einer Klasse und hat dort über seinen Beruf berichtet, aber es hat ihm sehr viel Spaß gemacht, obwohl er so was eigentlich gar nicht mag, hat er sich sehr wohl gefühlt.

Leonie, Natalie, Oliwia und Timo (10a21)

Top 10 - Die wichtigsten Fragen

Begrüßung: Hallo, Herr Meyer! Schön, dass Sie da sind. Frage 1. Welche Aufgaben haben Sie im Betrieb? Antwort: Alles... Geschäftsführer, Gewerbliche Kunden, komplizierteste Fälle, Planen und Organisieren. Frage 2. Welche Versicherungen bietet der Betrieb an? Antwort: R+V ist die 3. größte Versicherungsgesellschaft. Es werden viele Versicherungen in jedem Bereich angeboten. Frage 3. Bezahlt man in der Ausbildung den gleichen Prozentanteil in die Versicherungen wie jemand, der fertig ausgelernt hat? Antwort: Prozentual ja, aber es gibt auch Freibeträge. In die Rentenversicherung zahlt man z.B. 18,6% vom Bruttoeinkommen zur Rentenversicherung. Frage 4. Bin ich nach der Schule immer noch über meine Eltern versichert? Antwort: Im Bereich Privathaftpflicht und Rechtschutzversicherung ja. Dies alles gilt bis zum Ausbildungsende. Frage 5. Welche Versicherungen sind für Azubis wichtigsten? Antwort: Die Berufsunfähigkeitsrente ist am wichtigsten. Frage 6. Gibt es Versicherungen, die unterschätzt werden? Antwort: Ja, die Berufsunfähigkeitsrente und die Haftpflichtversicherung werden oft unterschätzt. Frage 7. Gibt es sinnlose Versicherungen? Antwort: Ja, denn es gibt zum Beispiel die Schlechtes-Wetter-im-Urlaub- Versicherung oder eine Brillenversicherung. Frage 8. Was für einen Schulabschluss benötigt man als Versicherungskaufmann/-frau? Antwort: Es wird mindestens ein guter Realschulabschluss erwartet. Frage 9. Gibt es für behinderte Menschen andere Versicherungen/kosten? Antwort: Eingeschränkte Menschen können nur bestimmte Versicherungen abschließen, diese kosten dann aber das gleiche. Frage10. Was gefällt ihnen am besten in ihrem Beruf? Antwort: Die Gespräche mit Menschen und die anschließende Problemlösung.
Erstellt von Moritz, Scarlett, Jordi, Jonas (10a21)